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Eklampsie bei Hunden ist ein akut lebensbedrohlicher Zustand, der durch einen kritisch niedrigen Kalziumspiegel im Blut - Hypokalzämie - verursacht wird. Diese Krankheit entwickelt sich bei Hunden in den ersten Wochen nach der Geburt oder während der Trächtigkeit.
Die Gründe für die Entwicklung einer Eklampsie

Die Ursache der Eklampsie bei Hunden ist ein kritisch niedriger Kalziumspiegel im Blut. Diese akute Hypokalzämie entwickelt sich als Folge einer Reihe von Faktoren.
Eine unausgewogene Ernährung wirkt sich immer negativ auf den Zustand des Tieres aus, und nach der Geburt ist der Körper völlig anfällig.
Wenn das Futter der Welpen schon immer zu wenig Kalzium enthielt, gehen nach der Geburt der Welpen, wenn die Hündin mit der Produktion von (kalziumreicher) Milch beginnt, ihre eigenen Reserven dieses Mikronährstoffs schnell zur Neige.
Die Ernährung eines Hundes kann sogar ausreichend Kalzium enthalten, aber ein Überschuss oder Mangel an anderen Nährstoffen beeinträchtigt seine Aufnahme.
Niedrige Albuminwerte im Blut wirken sich auch auf den Kalziumspiegel aus. Ein Mangel oder starker Verlust an Albumin führt zu einem Rückgang des Kalziumspiegels. Dieser Zustand tritt bei einigen Nierenerkrankungen auf.
Wie erkennt und diagnostiziert man Eklampsie beim Hund?

Die postpartale Eklampsie entwickelt sich schnell und unerwartet für die Hündin und kann wie folgt erkannt werden:
- Das Tier beginnt zu zittern, wimmert sichtbar und kann sogar seine Jungen verlassen.
- Die Körpertemperatur steigt auf 39-40 Grad an.
- Der Welpe beginnt schwer zu atmen, als ob er ersticken würde.
- Es werden Muskelzittern und Krämpfe beobachtet, die epileptischen Anfällen ähneln, die zwischen 5 Minuten und einer halben Stunde dauern können und manchmal nacheinander auftreten.
Die Diagnose ist bestätigt, wenn der Kalziumwert weniger als 7 mg pro 100 ml beträgt.
Risikogruppe
Alle trächtigen oder gebärenden Hündinnen sind gefährdet, insbesondere in der zweiten und dritten Woche nach der Geburt der Welpen.
Am anfälligsten sind Hunde, die mit unausgewogenem Naturfutter gefüttert werden.
Tierärzte stellen fest, dass dieser Zustand häufiger bei Hunden kleiner Rassen auftritt, die empfindlicher auf Stress reagieren.
Besondere Pflege

Die Eklampsie kann erneut auftreten, so dass der Hund besondere Pflege benötigt:
- Kalzium- und Vitamin-D-Präparate sind sinnvoll, aber man sollte es nicht übertreiben, denn die Ernährung braucht viel Energie.
- Die Lebensmittel sollten von hoher Qualität und ausgewogen sein.
- Es ist wichtig, die Jungtiere so schnell wie möglich von der Mutter zu entwöhnen, um einen Kalziumverlust in der Milch zu vermeiden. Am besten ist es, sie mit einem Milchersatz zu füttern.
Wichtigste Zweifel
Warum tritt die Eklampsie nach der Geburt auf?
In 90 % der Fälle ist die Eklampsie bei Hunden nach der Geburt auf eine Fehlernährung während der Trächtigkeit oder Laktation zurückzuführen, in anderen Fällen spielen genetische Veranlagung und Krankheiten eine entscheidende Rolle.
Wie kann man einer Eklampsie vorbeugen?
Es gibt zwei Möglichkeiten, dieser Krankheit vorzubeugen: ein frühzeitiger Besuch beim Tierarzt zur Überwachung des Zustands und die richtige Ernährung während der Trächtigkeit und nach der Geburt.
Devid Macrite
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